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Backofen reinigen: So einfach geht’s

Der Backofen ist unverzichtbar in jeder Küche. Verführerische Aufläufe, leckerer Braten oder die schnelle Tiefkühl-Pizza: Ohne viel Aufwand sorgt der Backofen dafür, dass Sie im Handumdrehen leckere Gerichte zubereiten. Wenn da bloß nicht die Reinigung wäre, denn dies empfinden die meisten Hausmänner und Hausfrauen als eine der lästigsten Arbeiten, die im Haushalt anfallen können. Denn Spritzer von Saft, Fett, Soßen oder Marinaden brennen sich hartnäckig ein und lassen sich meist nur mit viel Mühe entfernen. Doch mit der richtigen Putz- und Reinigungstechnik kann es deutlich leichter fallen, den Backofen zu reinigen. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel wie es geht.

Backofen reinigen Schritt-für-Schritt

Schritt für Schritt Anleitung zum Backofen reinigen

Copyright @shutterstock/PixelShot

Beim Backofen reinigen sollten Sie zuerst Backbleche, Grillrost, Seitengitter und eventuell vorhandene Teleskopauszüge entfernen und den Ofen mit einem feuchten Tuch auswischen. Offensichtliche Verschmutzungen müssen unbedingt vor der eigentlichen Reinigung beseitigt werden.

Backofen reinigen Schritt 1: Lose Teile einweichen

Während der Backofen gründlich gereinigt wird, können Sie die Backbleche, Grillroste und dergleichen zwischenzeitlich schon mal vor den Verschmutzungen befreien. Wickeln Sie hierfür einfach alle losen Teile in Zeitungspapier und durchfeuchten Sie die Teile in der Badewanne. Während Sie den Backofen reinigen löst die Flüssigkeit den Schmutz, sodass die Zubehörteile anschließend gleich wieder einsatzbereit sind.

Backofen reinigen Schritt 2: Innenraum säubern

Je nach Backofen-Modell gibt es verschiedene Möglichkeiten, um den Innenraum vom Backofen zu reinigen. Wenn Sie einen traditionellen Ofen ohne Reinigungsfunktion besitzen, sollten Sie zu einem handelsüblichen Backofenreiniger greifen und diesen nach Herstelleranweisung anwenden. Alternativ bietet es sich natürlich an, anstelle des chemischen Mittels ein geeignetes Hausmittel zu verwenden. Dies ist nicht nur gesünder, sondern schont gleichzeitig auch noch die Umwelt. Besitzen Sie hingegen einen Backofen mit Reinigungsfunktion, lässt sich das Gerät auch deutlich schneller und leichter reinigen. Auch hier sollten Sie den Anweisungen des Backofen-Herstellers Folge leisten. In der Regel ist in der Bedienungsanleitung des Ofens die genaue Vorgehensweise für die effektivste Reinigung ausführlich beschrieben. Es ist wichtig, dass Sie keine stark scheuernden Bürsten oder Schwämme für die Reinigung einsetzen, denn dies beschädigt den Innenraum, sodass sich letzten Endes der anfallende Schmutz noch schlechter entfernen lässt.

Backofen reinigen Schritt 3: Glastür reinigen

Für das Säubern der Glastür eignet sich ein handelsüblicher Glasreiniger. Starke Verkrustungen können Sie beim Backofen reinigen zunächst mit einem Ceranfeld-Schaber von dem Glas entfernen.

Backofen reinigen Schritt 4: Losen Teile anbringen

Die losen Teile werden nun nochmals sorgfältig unter heißem Wasser abgespült. Anschließend können Sie diese wieder im Ofen platzieren.

Backöfen mit Reinigungsfunktion

Im Handel sind moderne Backöfen erhältlich, die mit einer speziellen Reinigungsfunktion ausgestattet sind und damit eine besonders leichte, schnelle Säuberung garantieren. Modelle mit Leichtreinigung sind besonders weit verbreitet. Dabei müssen Sie lediglich etwas Wasser in die Fettpfanne geben und auf den untersten Einschub des Gerätes platzieren. Der Ofen wird nun auf 50 Grad Celsius Unterhitze etwa 30 Minuten beheizt, bevor er bei geschlossener Ofentür wieder auskühlen sollte. Durch den entstehenden Wasserdampf lösen sich die Verkrustungen, sodass Sie den Schmutz anschließend einfach mit einem Lappen entfernen können. Hartnäckige Krusten müssen jedoch in der Regel nach wie vor mit einem geeigneten Mittel zur Backofenreinigung nachbehandelt werden.
Bei einem Backofen mit Pyrolyse werden Sie sich über eine umständliche Reinigung wahrscheinlich nie wieder ärgern müssen. Der Ofen heizt bei dieser Reinigung auf bis zu 600 Grad Celsius auf, wodurch eingebranntes einfach verbrennt. Nach dem Auskühlen können Sie die losen Ascheflocken dann einfach mit einem nassen Tuch entfernen. Hier ist im Grunde keine nachträgliche Reinigung mehr nötig, denn bei den hohen Temperaturen werden sämtliche Verschmutzungen verbrannt.

Backofen reinigen: Welche Reinigungsmittel helfen wirklich?

Hausmittel können beim Backofen reinigen wahre wunder bewirken

Copyright @shutterstock/JPC-PROD

Im Handel sind zahlreiche chemische Backofensprays und anderweitige Reinigungsmittel erhältlich, die sich speziell für die Backofenreinigung eignen. Diese erfüllen aber weder den Aspekt der Nachhaltigkeit, noch sind sie gesundheitlich unbedenklich. Wenn Sie chemische Mittel aus der Drogerie oder dem Supermarkt einsetzen möchten, sollte Sie sich darüber im Klaren sein, dass diese nicht nur stark die Umwelt gefährden, weil sie nicht biologisch abbaubar sind, sondern viele davon sind mit zahlreichen giftigen Zusätzen versehen, die unter Umständen sogar in die Lebensmittel gelangen können. Daher ist es sinnvoll, dass Sie für die Reinigung unbedenkliche Hausmittel einsetzen, denn damit schonen Sie die Umwelt, Ihre eigene Gesundheit und nicht zuletzt auch den Geldbeutel. Darüber hinaus sind die meisten Hausmittel mindestens genauso wirksam, wie die chemischen Keulen aus dem Handel. Die folgenden Mittel können wir Ihnen an dieser Stelle empfehlen:

1. Backofen reinigen mit Backpulver

Mischen Sie 2 EL Backpulver mit 4 EL Wasser und verrühren Sie das Ganze zu einer sämigen Paste. Verteilen Sie diese im Backofen und lassen Sie sie rund 30 Minuten einwirken. Mit einem Schwamm oder Küchenkrepp kann die Paste anschließend samt dem Schmutz abgetragen werden.

2. Backofen reinigen mit Zitrone

Für die Reinigung mit Zitrone benötigen Sie zwei Zitronen und 150 ml Wasser. Füllen Sie das Wasser in ein hitzebeständiges Gefäß und drücken Sie anschließend die Früchte in das Wasser aus. Bei etwa 120 °C muss das Zitronenwasser für 20 Minuten im Backofen verbleiben. Auch hier hilft der heiße Wasserdampf sowie die Säure der Zitrone beim Lösen des Schmutzes. Zum Schluss einfach wieder mit einem feuchten Lappen drüberwischen.

3. Backofen reinigen mit Salz

Befeuchten Sie den Backofen mit einem nassen Lappen und streuen Sie auf die verschmutzten Stellen Salz. Während der Ofen bei 80 °C erhitzt und das Salz eintrocknet, löst sich auch der Schmutz und kann danach erst mit einem Kehrblech und anschließend mit einem nassen Tuch fertig gesäubert werden.

Wie oft sollte man den Backofen reinigen?

Im Idealfall sollten Sie Ihren Backofen nach jedem Gebrauch auswischen, denn damit verhindern Sie, dass sich Krümel- und Schmutzreste beim nächsten Backvorgang einbrennen können. Generell ist zu empfehlen, mindestens einmal im Monat den Backofen zu reinigen und auch die Bleche und Roste müssen vor Verkrustungen regelmäßig befreit werden. Bevor Sie chemische Reinigungsmittel für das Backofen reinigen einsetzten, ist es zudem immer deutlich sinnvoller, günstige aber mindestens genauso gute Hausmittel zu wählen, da diese sowohl die Umwelt als auch die Gesundheit und den Geldbeutel schonen.


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