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Spülmaschine reinigen: hygienische Frische und längere Lebensdauer

Wenn das Geschirr trotz richtig dosiertem Reiniger und Spülmittel nicht sauber wird und ein unangenehmer Geruch aus der Spülmaschine dringt, kann dies an einer überfälligen Reinigung liegen. In den Gummidichtungen der Türe, aber auch im Abfallsieb oder in den Sprüharmen setzen sich mitunter Essensreste ab. Die Folge davon ist, dass das Wasser nicht alle Stellen erreicht oder nicht rasch abfließen kann. Turnusmäßige Reinigungsvorgänge und bei Bedarf Sonderreinigungen zwischendurch sind wichtig, um die volle Funktion der Spülmaschine aufrechtzuerhalten.

Das richtige Reinigungsintervall – Spülmaschine richtig reinigen

Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie oft Sie Ihre Spülmaschine reinigen sollten. Dazu zählen unter anderem

  • die Art der Verschmutzung
  • die Konstruktion der Spülmaschine
  • die Häufigkeit der Benutzung

Nicht zuletzt spielen Reinigungsmittel, Regeneriersalz, Klarspüler und Wasserhärte eine Rolle, wie stark sich Beläge in der Spülmaschine absetzen. Die richtige Dosierung ist wichtig. Wer zu viel oder zu wenig davon benutzt, kann der Maschine schaden. Wird zu sehr am Reiniger gespart, kann sich Fett ablagern. Hier haften dann Speisereste besonders gut, vor allem im unteren Bereich der Türdichtung. Dieser Bereich ist anfällig für Essensreste und bei längerer Nichtbeachtung auch  für Schimmel.

Nehmen Sie Ihr Gerät nur alle paar Tage in Gebrauch, kann die Gefahr größer sein, dass angetrocknete Speisereste das Sieb verstopfen. Geraten dann womöglich noch lange, faserige Speisereste mit in das Sieb, ist das Malheur vorprogrammiert. Es bildet sich ein richtig festes Netz aus Ablagerungen, die das Abpumpen des Wassers stören, falls Sie Ihre Spülmaschine nicht reinigen.

Auch in den Öffnungen der Sprüharme und -düsen setzen sich Reste fest. Sie verfügen dadurch über weniger Sprühkraft. Ein unguter Kreislauf setzt ein, denn weniger Kraft bedeutet größere Verschmutzungsgefahr.

Starken Verschmutzungen vorbeugen – Essensreste entfernen

Sie sparen sich viel Reinigungsarbeit, wenn Sie grobe Speisereste entfernen, ehe Sie Geschirr und Töpfe in die Spülmaschine geben. Ein Stück alte Zeitung, und falls diese nicht zur Hand ist, die Küchenrolle, reicht dafür aus. Beides kann zusammen in die Biotonne. Vorspülen müssen Sie das Geschirr nicht. Das wäre reine Energieverschwendung, Ihre – und die von Wasser und Spülmittel. Heutzutage verfügen alle Spülmaschinen über verschiedene Programme, die passend zur Geschirrart und der Verschmutzung wählbar sind. Moderne Maschinen erkennen den Verschmutzungsgrad und passen Reinigermenge und Spülprogramm automatisch an.

Spülmaschine reinigen – extra Pflege für anfällige Maschinenteile

Es zahlt sich aus, die anfälligen Stellen wie Dichtung, Sieb und Sprüharm regelmäßig zu kontrollieren und zu reinigen. Als praktische Gedächtnisstütze können Sie die Packung mit Ihrem Geschirrreiniger heranziehen. Sind die Tabs oder das Pulver aufgebraucht, ist es Zeit für die Kontrolle und eine „kleine“ Reinigung. Die große Reinigung, bei der der gesamte Innenraum einem extra Reinigungsprozess unterzogen wird, wird in Intervallen von rund einem halben Jahr empfohlen.

Vom Hausmittel zum Markenreiniger – Spülmaschine reinigen

Von führenden Herstellern gibt es spezielle Reinigungsmittel für die Spülmaschine, die nicht nur gründlich säubern, sondern auch pflegen. Sie können unterschiedlich genutzt werden: Einen Teil des Inhalts nutzt man zwischendurch, um die Türdichtung oder andere verschmutzte Stellen zu säubern. Ob die Dichtung nachgewischt werden muss, erfahren Sie durch die Gebrauchsanweisung.

Der restliche Inhalt der Flasche dient der Generalreinigung. Zu diesem Zweck werden die Flaschen nach Anweisung, die in der Regel auf die Packung gedruckt ist, in den Geschirrkorb oder den Besteckkorb gegeben. Drogerien und Discounter bieten diese Spezialreiniger an. Sie sind preislich günstiger, ob die Reinigungskraft in der Praxis ebenso gut ist, finden Sie über entsprechende Produkttests oder den eigenen Versuch heraus.

Eines haben diese Produkte aber oft gemeinsam, nämlich die Verpackung aus Plastik. Dazu kommt, dass der Inhalt zwar hohe Reinigungskraft besitzt, aber nicht wirklich umweltfreundlich ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass diese Maschinenreiniger nur für Spülmaschinen benutzt werden sollten. Andere Geräte wie Waschmaschinen könnten durch ihren Einsatz Schaden nehmen.

Empfehlenswerte Hausmittel: Spülmaschine reinigen

Eine Reihe von Haushaltsmitteln, die Sie vielleicht nicht extra kaufen müssen, eignet sich ebenfalls zum Reinigen der Spülmaschine. Sie alle kosten wenig und sind als natürliche Mittel zum Spülmaschine Reinigen sehr umweltfreundlich. Dazu zählen

  • Natron
  • Essig
  • Zitronensäure
  • selbst gemachter Zitrusreiniger

Grundreinigung mit Natron oder Zitronensäure

Ein Reinigungsdurchgang mit Natron dient als Grundreinigung. Dazu brauchen Sie lediglich 1 – 2 Esslöffel Natron. Das streuen Sie auf den Boden der Spülmaschine. Ins Pulverfach kommen 20 ml Essigessenz mit dem handelsüblichen Säuregrad von 20 %. Zum Reinigen wählen Sie ein Spülprogramm ohne Vorspülen. Je höher die Temperatur ist, desto gründlicher wird Ihre Spülmaschine von Schmutz und Bakterien befreit.

Eine Ausnahme sollten Sie sich jedoch beim Spülmaschine Reinigen merken: Möchten Sie statt Essig Zitronensäure verwenden, sollte die Temperatur eher niedrig sein. Bei hohen Temperaturen könnte sich Kalziumcitrat bilden. Dadurch verstopfen die feinen Poren des Siebs oder die Sprüharme, es wäre genau das Gegenteil des gewünschten Reinigungsvorganges erreicht.

Etwas Vorsicht ist beim Öffnen der Türe geboten. Die Maschine sollte nach dem Reinigungsdurchgang gut abgekühlt sein, damit keine Essigdämpfe austreten.

Natron neutralisiert Gerüche, es ersetzt zudem bei diesem Reinigungsdurchgang ein Spülmaschinendeo.

Teilreinigungen von Korb und Dichtungen

Den Siebkorb und die dazu gehörende Platte können Sie mit Essig, Zitronensaft oder einem selbst gemachten Zitrusreiniger behandeln. Dazu lösen Sie ihn aus der Verankerung. Nachdem Sie ihn von Speiseresten befreit haben, reiben Sie ihn mit den säurehaltigen Haushaltsmitteln ab. Kurz nachspülen, und schon ist der Korb wieder einsatzbereit.

Verkalkungen und Kalkflecken vorbeugen

Zitrone

Copyright © Pixabay/stevepb

Hier können Sie zum Nulltarif Ihre Spülmaschine reinigen und pflegen. Sie brauchen lediglich die Schalen von ausgepressten Zitrusfrüchten. Fruchtfleisch und Kerne sollten vorher gründlich entfernt werden, damit sie nicht in den Wasserkreislauf gelangen. Die feine natürliche Säure beugt Verkalkungen vor. Der natürliche Zitronenduft wirkt zugleich der Geruchsbildung entgegen.

Türdichtungen und Türfalz reinigen

Je öfter Sie zum Reinigungslappen greifen, desto milder darf das Reinigungsmittel sein. Es reicht völlig aus, einen handelsüblichen oder selbst hergestellten Zitrusreiniger zu verwenden. Verwenden Sie lieber Essig oder Essigessenz, raten wir Ihnen, eine 5%ige Verdünnung herzustellen. Bei einer handelsüblichen 20%igen Essigessenz nehmen Sie einen Teil Essenz und fünf Teile Wasser. Wenn Sie dann die Gummidichtung noch mit klarem Wasser nachwischen und trocken reiben, tragen Sie zu einer längeren Gebrauchsdauer der Dichtung bei.

Rostflecken beseitigen

Rostflecken an Besteckteilen tauchen leider immer wieder auf. Oft ist aber nicht das Besteck die Ursache. Vielmehr handelt es sich hier um Flugrost, der von nicht rostfreiem Kochgeschirr oder beschädigten Geschirrkörben stammt. Rost verursachendes Kochgeschirr spülen Sie künftig besser von Hand. Ist ein Geschirrkorb für den Rost verantwortlich, sollten Sie ihn so rasch wie möglich austauschen, damit die Maschine keinen Schaden nimmt. Beseitigt werden kann Flugrost mit Zitronenschale, Zitronenreiniger und mit Cola

Sollten Sie zusätzlich zu diesen hilfreichen Tipps weitere professionelle Unterstützung benötigen, sind wir gerne für Sie da. Vereinbaren Sie direkt über unsere Webseite einen Termin mit Ihrem Elha Service Kundendienst.


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